SFCV MITGLIEDERVERSAMMLUNG AM 17.11.2017

Nach zwei außerordentlichen Mitgliederversammlungen, auf dem zuerst eine neue Satzung verabschiedet worden ist und zweitens ein ehrenamtlicher Vorstand und ein ehrenamtlicher Beirat gewählt wurde, fand erstmalig wieder eine ordentliche Mitgliederversammlung statt.

Nach der Begrüßung folgten wenig aussagekräftige Berichte von Vorstand und Beirat. Zusammenfassen lassen sich diese Berichte wie folgt:
Man ist auf einem guten Weg, alles wird besser und man verbringt immer noch viel Zeit damit, „Altlasten“ aufzuarbeiten und auszumisten.
(Wohlgemerkt, damit ist man schon mehr als EINEM JAHR beschäftigt !!!!).

Als gespannter Zuhörer stellte man sich nun auf eine sehr langweilige und ermüdende Fortsetzung in dem so eben beschriebenen Stil ein, zumal der nächste Tagesordnungspunkt „Bericht der Belegprüfer“ folgte.
Diese eigentlich undankbare Aufgabe des Belegprüfers Helmut Schlücking, ein trockenes und nüchternes Zahlenwerk zu präsentieren, entpuppte sich allerdings als sehr brisant.

An dieser Stelle wollen wir nur auf die wesentlichen Punkte seiner Rede eingehen.
Zuerst einmal ist festzuhalten, dass Helmut bei seiner Aufgabe als Belegprüfer massiv von mehreren Seiten – (Vorstand und Mitarbeiter) behindert worden ist.
Das gipfelte schließlich darin, dass man Helmut einen Tag vor der Versammlung eine Verschwiegenheitserklärung vorgelegt hat, um in mundtod zu machen.

Dies hat er im Sinne der Mitglieder abgelehnt.

Einige seiner vorgetragenen Punkte bezogen sich tatsächlich auf noch hohe Altlasten aus der Vergangenheit.
Er berichtete über die Leasingkosten für 4 Fahrzeuge in Höhe von ca. 20000 Euro sowie Telefonkosten von ca. 14.000 Euro für 46 so genannte Diensthandys.
Niemand vom Vorstand weiß bis heute, wo sich diese befinden und wer damit telefoniert!!!
Brisanter wurde es bei den nun folgenden Punkten:
Uns wurde mitgeteilt, dass Heiner Tümmers noch bis zum 4. Mai 2017 einen gültigen Arbeitsvertrag hatte und somit Gehalt in Höhe von ca. 6000 Euro bezogen hat.
Dies ist auch laut Aussage der anwesenden Rechtsanwältin rechtlich in Ordnung.
Allerdings bleibt hier ein gewisseses „Geschmäckle“, wie mehrere Fanclubvertreter es nannten.
Die moralische Verpflichtung eines gewählten Vorstandes, der im Januar öffentlich gesagt hat, dass alle Vorstandsmitglieder zukünftig ehrenamtlich tätig sind, sollte jeder Fanclubvertreter einmal hinterfragen.

Ein weiterer brisanter Punkt:
Immer noch sind im Besitz des SFCV 20 hochwertige Dauerkarten im Wert von ca. 8800 Euro.
Da sich der SFCV Vorstand bis Mai 2017 keinen Überblick über die tatsächlich noch in seinem Besitz befindlichen Dauerkarten gemacht hat und somit die Kündigungsfrist hat verstreichen lassen, könnten unnötige und hohe Kosten entstehen.
Hier muss jeder für sich entscheiden, wie er den Sachverhalt beurteilt.
Die Palette reicht von Schludrigkeit bis Veruntreuung von Vereinsvermögen.
Um den Schaden so gering wie möglich zu halten, sollen diese Karten in der laufenden Saison „noch an den Mann gebracht“ werden.
Allerdings wurde dafür bisher überhaupt keine Werbung gemacht.
Gegebenenfalls würden sich auch Fanclubmitglieder hier und da mal freuen, einen etwas exklusiveren Platz nehmen zu können.
Die Frage stellt sich, ob diese Karten, wie schon in der Vergangenheit geschehen, womöglich nur einem erlesenen Kreis vorbehalten bleiben oder kostenlos verschoben werden sollten?
Viele Fragen insbesondere im Zusammenhang mit diesem Thema „Dauerkarten“ blieben unbeantwortet.
Hier erwarten die Fanclubs vom Vorstand eine detaillierte Aufstellung über die Einnahmen durch den Verkauf dieser Karten.
Nach Aussage eines ehrenamtlichen Mitarbeiters ist der Verbleib jeder einzelnen Karte pro Spiel belegbar.
Auch die Frage, ob der Belegprüfer Michael Riedmüller überhaupt einmal auch nur einen einzigen Beleg geprüft hat und somit seiner Aufgabe als Belegprüfer gerecht geworden ist, blieb unbeantwortet.

FAZIT:
Vielleicht hat Helmut Schlücking an der einen oder anderen Stelle für bestimmte Zuhörer seinen Bericht zu „populistisch“ vorgetragen, aber der vorgetragene Sachverhalt war inhaltlich absolut korrekt und alle Zahlen sind belegbar.
An dieser Stelle kann man Helmut nur inständig bitten, seinen transparenten und ehrlichen Weg fortzusetzen und uns Mitgliedern unsere Fragen zu beantworten.
Diesen transparenten offenenen und ehrlichen Dialog sollte zukünftig
auch vom Vorstand und dem Rest des Beirates praktiziert werden.
Wir wollen doch alle nicht die alten Zeiten zurück, die unter dem Motto „TÄUSCHEN, TARNEN und VERSCHLEIHERN“ standen.

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